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  • Was jetzt?

    Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz

    15/05/2026 | 10min
    Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die
    Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die
    Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen
    fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher
    Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in
    den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des
    Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und
    welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise?
    Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
    London.

    Beim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine
    Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit
    Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim
    DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft
    zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die
    Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche
    Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT. 

    Außerdem im Update: 

    - Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden.
    Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im
    Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal
    handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand
    gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.

     

    Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien

    Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer
    herausfordern wollen

    Würzburg: Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz' Auftritt auf dem
    Katholikentag

    Friedrich Merz: Merz kann es einfach nicht! Oder?

    Insel Anholt: Toter Wal vor Küste Dänemarks entdeckt

    Wal in der Ostsee: Der Walsturz

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  • Was jetzt?

    Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?

    15/05/2026 | 11min
    Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den
    regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem
    Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme
    Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben
    eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht
    unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat
    das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen
    militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein
    dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen
    Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der
    ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev.

    Im August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre
    Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei
    mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000
    Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen
    auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland
    unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo
    Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen
    in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche
    Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im
    Podcast.

    Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert?

    Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm?

    Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn«

    Wahlen in Deutschland: Der Sieger wird anerkannt

    Stärken Deutschlands: Deutschland, Du bist schon stabil

    Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!

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  • Was jetzt?

    Wer überholt die AfD am rechten Rand?

    14/05/2026 | 12min
    Im sächsischen Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung von den rechtsextremen
    Freien Sachsen den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl gewonnen.
    Er erhielt 29 Prozent der Stimmen und lag damit vor den Kandidaten von
    CDU, Freien Wählern, AfD und Linken. Die AfD, die bei der vergangenen
    Bundestagswahl dort noch stärkste Kraft war, kam diesmal auf 18 Prozent.
    Stefan Hartung ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und war
    zuvor in der NPD engagiert. Die Region gilt seit Jahren als Zentrum
    rechter Netzwerke und Protestbewegungen. Was die Wahl für die
    politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene bedeutet, erläutert
    Michael Krell, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden und Autor
    bei der ZEIT. 

    Deutschland steckt in einer doppelten Bildungskrise: Grundlegende
    Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen verschlechtern sich bei
    vielen Schülern deutlich. Bedeutet das, klassische Bildung verliert an
    gesellschaftlicher Bedeutung? Es lohnt sich zu diskutieren, was
    „gebildet sein“ heute bedeutet. Während lange Zeit vor allem
    Faktenwissen und ein gemeinsamer Bildungskanon im Zentrum standen,
    rücken heute Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und praktische
    Fähigkeiten in den Fokus. Was das künftig für den Bildungsbegriff in
    Deutschland bedeutet, ordnet Anna-Lena Scholz ein, sie ist die
    Co-Leiterin des neu gegründeten Bildungsressorts der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Ein mähfreier Mai

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Stefan Hartung: "Wir müssen lernen, Altes loszulassen"

    Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den
    Bundesländern derzeit ab

    Freie Sachsen: Ist die AfD jetzt nicht mehr rechts genug?

    Freie Sachsen: Wenn die Kommunalpolitik nach rechts kippt

    Junge Neonaziszene: Eine Generation junger Neonazis erfindet sich neu

    Bildung in Deutschland: Bildung? Wozu?

    Bildungstest: Wie gebildet sind Sie?

    Hochschule: Jetzt bin ich Tellerwäscher, mit Doktortitel

    Gebildete Menschen: Woran erkennt man einen gebildeten Menschen?

    KI in der Schule: KI krempelt die Schule um. Endlich!

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  • Was jetzt?

    Wie Schwarz-Rot die Mitte entlasten könnte (Update)

    13/05/2026 | 10min
    Gestern haben Union und SPD im Koalitionsausschuss über mögliche
    Entlastungen und geplante Reformen beraten. Die Entlastungsprämie soll
    nach der Ablehnung im Bundesrat nicht weiterverfolgt werden. Auch der
    CO₂-Preis für Sprit, Heizöl und Gas soll vorerst nicht weiter steigen.
    Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, erklärt,
    wo die größten Streitpunkte liegen – und welche Möglichkeiten die
    Koalition jetzt noch hat.

    Das Bundeskabinett hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg
    gebracht. Neue Heizungen dürfen zunächst weiter mit Gas oder Öl
    betrieben werden; ab 2029 soll der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe
    steigen. Außerdem hat das Kabinett den Bau neuer Gaskraftwerke
    beschlossen. Die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts
    Marlies Uken ordnet ein, wie sinnvoll das für Versorgungssicherheit und
    Klimaschutz ist.

    Außerdem im Update: Cem Özdemir ist vom Landtag in Stuttgart zum neuen
    Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden.

    Und sonst so? Die Mogelei mit den Milka-Schokoladentafeln.

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Steuerreform: Wie ein Entlastungspaket der Regierung aussehen könnte

    Koalitionsausschuss: Koalition will Entlastungsprämie nicht weiter
    verfolgen

    Entlastungsprämie: Bundesregierung berät über Alternativen zur
    Entlastung der Bürger

    Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter
    in Heizungsgesetz

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Heizungsgesetz soll Hauseigentümer um fünf
    Milliarden Euro entlasten

    Baden-Württemberg: 

    Cem Özdemir im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt

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  • Was jetzt?

    Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft

    13/05/2026 | 11min
    Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und
    Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der
    Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
    vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält,
    während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien
    soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private
    Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten
    zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich
    bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem
    Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen
    wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal
    auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der
    chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des
    Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet.
    Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China
    derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die
    Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert.
    Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem
    Besuch zu erwarten ist.

    Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    US-Strategie: Eine Art Suizid

    Xi Jinping: Von wegen überragender Führer

    USA und China: Perplex wie der Rest der Welt

    China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht.

    Irankrieg: Chinas Freund ist: China

    Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020
    gestiegen

    Wohnungskrise: Klingbeil plant Bundesgesellschaft für bezahlbaren
    Wohnungsbau

    Bezahlbarer Wohnungsbau: »Wir sollten der Sache eine Chance geben«

    Wohnungsbau: Endlich zu Hause! Die SPD entdeckt einen Weg aus der
    Wohnungskrise

    Nachverdichtung in Berlin: In deinem Garten steht bald ein Haus

    Wohnungsbau: Jetzt kommen die Wohnungen vom Fließband

    Wohnungspolitik: »Bis in die frühen 2000er-Jahre galt Deutschland als
    Mieterparadies«

     

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