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  • Was jetzt?

    Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)

    16/04/2026 | 11min
    Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach
    dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro
    Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine
    Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD
    verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden
    SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die
    Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist,
    erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher.

    Der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen.
    Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren,
    teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat
    Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz
    angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken
    seine Partei geprägt hat.

    Außerdem im Update:

    Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die
    Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre
    früher als geplant. 

    Und sonst so? Seltener Münzfund

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really?

    Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit?

    Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im
    Tankrabatt-Entwurf

    Die Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an

    Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus"

    Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für
    Parteivorsitz

    Lufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline
    sofort still

    Lufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken
    die Mitarbeiter

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  • Was jetzt?

    Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?

    16/04/2026 | 12min
    Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
    wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in
    Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt
    man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt
    teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9
    Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum
    Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen
    im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die
    Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser
    Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße
    von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel
    teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT,
    Kolja Rudzio, recherchiert.

    Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die
    Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des
    US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck
    setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die
    Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und
    agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische
    Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte
    aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte
    sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken,
    sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt?
    ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im
    Irankrieg ein. 

    Und sonst so? Orgel-Banger

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Inflation in Deutschland: Butter bald wieder 3,99 Euro?

    Preissteigerungen: Das wird noch teuer. Auch für uns

    Deutsche Wirtschaft: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich!

    Chinas Außenpolitik: Chinas Freund ist – China

    Straße von Hormus: "Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
    Zeiten"

    Digitalisierung in China: Was China kann, ist irre? Fragt mal einen, der
    hier lebt!

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  • Was jetzt?

    Lufthansa: Zum Geburtstag viel Streik (Update)

    15/04/2026 | 10min
    Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks bei der Lufthansa wird der
    Luftverkehr in dieser Woche weiter stark beeinträchtigt: Das
    Kabinenpersonal der Lufthansa streikt seit Mitternacht unter Führung der
    Gewerkschaft UFO bis einschließlich Donnerstag. Betroffen sind rund
    20.000 Flugbegleiter, wodurch es vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt
    und München zu zahlreichen Flugausfällen kommt. Gleichzeitig bereitet
    die Pilotengewerkschaft VC bereits einen weiteren Streik für Donnerstag
    und Freitag vor, der auch Eurowings betreffen könnte. Das alles
    passiert, während die Lufthansa in Frankfurt ihr 100-jähriges Jubiläum
    feiert, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister
    Patrick Schnieder angereist sind. Begleitet wird die Feier von
    Protestkundgebungen der Beschäftigten. Was diese genau fordern,
    erklärt Jonas Schulz Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT

    US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, der Krieg im Iran stehe
    kurz vor dem Ende und zugleich weitere Verhandlungen in Pakistan in
    Aussicht gestellt. Vermittler prüfen zudem eine Verlängerung der in der
    kommenden Woche auslaufenden Waffenruhe um mindestens zwei Wochen.
    Gleichzeitig verschärfen beide Seiten den Druck: Der Iran droht mit
    einer Ausweitung der Blockade auf das Rote Meer, während die USA laut
    der »Washington Post« Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten
    verlegen wollen. 

    Außerdem im Update: Die internationale Geberkonferenz für den Sudan, die
    Deutschland gemeinsam mit der EU, Großbritannien und den USA organisiert
    hat, hat mehr als eine Milliarde Euro an Hilfen eingesammelt. Seit drei
    Jahren bekämpfen sich dort Armee und RSF-Miliz. Millionen Menschen sind
    von Hunger bedroht, rund zwölf Millionen wurden bereits vertrieben.

    Und sonst so? Deutschlands ältester Baum wird Nationalerbe

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Tarifkonflikt im Luftverkehr: Kabinenpersonal folgt dem Streik der
    Lufthansa-Piloten

    Lufthansa: Pilotenstreik bei der Lufthansa führt zu zahlreichen
    Flugausfällen

    Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung

    Liveblog: Irankrieg: Vermittler streben Verlängerung der Feuerpause im
    Irankrieg an

    Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der
    Straße von Hormus wissen

    Irankrieg: USA könnten laut Medien 10.000 Soldaten in Nahen Osten
    schicken

    Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir

    Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung

    Was jetzt? / Sudankonferenz in Berlin: Drei Jahre Krieg und wenig
    Hoffnung für die Menschen im Sudan

    Nationalerbe Bäume: die Ureibe bei Steibis

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  • Was jetzt?

    Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan

    15/04/2026 | 12min
    In Berlin startet am Mittwoch die dritte internationale Sudankonferenz.
    Politiker sowie internationale Organisationen und Vertreter der
    sudanesischen Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über die humanitäre
    Lage des Landes zu beraten. Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei
    Jahren die reguläre Armee und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe
    handelt es sich um die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart:
    Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen
    Menschen sind bereits innerhalb des Landes vertrieben worden. Als
    Gastgeberin dämpft die Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz:
    Ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu
    erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist, erklärt Andrea Böhm,
    Politikredakteurin der ZEIT.

    Wegen seiner Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat
    US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst
    sei »schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der
    Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch inzwischen
    bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik von seiner
    eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo nicht
    einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung, sagte der Papst.
    Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des katholischen
    Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem Papst für Trump ein
    ernsthaftes politisches Problem werden könnte, analysiert Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung

    Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir

    Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung

    Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung

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  • Was jetzt?

    Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt (Update)

    14/04/2026 | 12min
    Gesundheitsministerin Nina Warken hat erste Entscheidungen zur geplanten
    Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Grundlage sind
    66 Vorschläge einer Expertenkommission, mit denen bis zu 42 Milliarden
    Euro eingespart werden sollen. Nina Warken kündigte »tiefgreifende
    Reformen« an, betonte jedoch, dass ein Gesamtpaket angestrebt werde.
    Ziel ist es, die Finanzierung zu stabilisieren und die Ausgaben stärker
    zu begrenzen. Was mit der Reform in Zukunft auf gesetzlich Versicherte
    zukommen könnte, analysiert Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Staatsbesuch
    nach Berlin eingetroffen. Begleitet wird er von mehreren Ministerinnen
    und Ministern zu den ersten deutsch-ukrainischen
    Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren. Friedrich Merz und
    Wolodymyr Selenskyj haben dabei eine »strategische Partnerschaft«
    zwischen beiden Ländern angekündigt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit
    unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft, Wiederaufbau
    und Kultur. Außerdem bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für
    einen EU-Beitritt der Ukraine. 

    Außerdem im Update: Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der
    Hisbollah im Libanon wollen beide Seiten erstmals seit Jahrzehnten
    Gespräche führen. Geplant ist ein Treffen in Washington zwischen der
    libanesischen Botschafterin, dem israelischen Botschafter und
    US-Außenminister Marco Rubio. Wie aussichtsreich die Gespräche sind,
    ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer ein.

    Ein spanisches Gericht auf Mallorca hat sich im Fall der Anzeige von
    Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für nicht
    zuständig erklärt. Die Ermittlungen sollen an die Staatsanwaltschaft im
    schleswig-holsteinischen Itzehoe abgegeben werden. Die Entscheidung ist
    noch nicht rechtskräftig.

     

    Und sonst so? Ein Fahrrad zur Verlobung.

     

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    Weitere Links zur Folge: 

    Gesundheitsministerium: Warum Nina Warken?

    Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform
    der Krankenversicherung

    Was jetzt? / Reform im Gesundheitssystem: 66 Ideen für stabilere
    Krankenkassenbeiträge

    Gesetzliche Krankenkassen: Linnemann will gesetzliche Krankenkassen von
    93 auf zehn reduzieren

    Irankrieg: Wolodymyr Selenskyj kündigt baldige Hilfe bei Drohnenabwehr
    im Golf an

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Friedrich Merz trifft Wolodymyr
    Selenskyj zu Gesprächen in Berlin

    Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz: "Guten Tag. Was ist nun mit
    Taurus?"

    Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen: Merz und Selenskyj
    verkünden »strategische Partnerschaft«

    Ukraine: Wolodymyr Selenskyj fordert festen Termin für EU-Beitritt

    Ungarnwahl: Die Demokratie hat gewonnen

    Krieg in der Ukraine: Viktor Orbán verhindert Freigabe des
    EU-Milliardenkredits für Ukraine

    Krieg gegen die Ukraine: Macron verspricht Ukraine bei Treffen mit
    Selenskyj EU-Kredit

    Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
    Wortbruch vor

    Libanon: Netanjahu kündigt Friedensgespräche mit dem Libanon an

    Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im
    Libanon

    Verhandlungen im Irankrieg: Israel schließt Verhandlungen mit Hisbollah
    aus

    Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In
    Sex-Chatgruppen

    Collien Fernandes: Spanisches Gericht erklärt sich im Fall Ulmen für
    nicht zuständig

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Generated: 4/16/2026 - 10:48:14 PM