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  • Was jetzt?

    Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

    11/05/2026 | 13min
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem
    ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des
    Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den
    früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler
    zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge
    Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer
    mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder
    vermitteln könnte.

    Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich
    geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische
    Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland
    stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und
    gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über
    Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland
    tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu
    besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X
    der ZEIT. 

    Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen

    Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig

    Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie

    Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?

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  • Was jetzt?

    Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?

    10/05/2026 | 12min
    Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit
    bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am
    heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort
    sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder
    medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und
    internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen
    vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den
    Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in
    Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna
    Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten
    Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus
    Teneriffa. 

    Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die
    wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale
    Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert
    laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen
    gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen
    Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern
    orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen
    Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten
    viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die
    deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des
    Wirtschaftsressorts der ZEIT.

     

    Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.

     

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf
    Kreuzfahrtschiff

    Hantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren
    versorgen

    Hantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die
    »Hondius«-Passagiere von Bord gehen?

    Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit
    Hantavirus nicht aus

    Hantavirus: WHO bestätigt sechs Hantavirusfälle nach Kreuzfahrt

    Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut
    gering« ein

    Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!

    Ifo Institut: Deutsche Industrie sieht Wettbewerbsfähigkeit auf
    Rekordtief

    Made in Germany: Deutsche Exporte im März leicht gestiegen

    Serie: Wo Deutschland noch funktioniert

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  • Was jetzt?

    Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?

    09/05/2026 | 12min
    81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und
    insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen
    Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die
    Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute
    spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
    für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage,
    wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise
    umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und
    Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den
    Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt,
    fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    zusammen.

    Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen
    Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von
    Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder
    stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner
    Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei
    weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen
    gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die
    neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August
    drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu
    verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch
    umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie
    groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.

    Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    80 Jahre Kriegsende: Steinmeier beklagt »doppelten Epochenbruch«

    Sowjetische Denkmäler: Kann das so stehen bleiben?

    80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung

    Russland: »Zwischen Deutschen und Russen gibt es eine Fixierung«

    Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft

    Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán

    Ungarn: Nun soll Orbáns System weichen

    Parlamentswahl in Ungarn: Tisza-Partei von Péter Magyar baut Mehrheit
    nach Endauszählung aus

    Ungarn: Magyar spricht mit EU-Vertretern über eingefrorene Milliarden

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  • Was jetzt?

    Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

    08/05/2026 | 11min
    1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten –
    freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die
    Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr
    zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut
    geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie
    nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als
    Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat
    überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die
    Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das
    ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein.

    Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel
    Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen
    in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister
    Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43
    Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als
    350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr
    als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und
    Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136
    Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in
    Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der
    nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum
    Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine
    Regierungskrise droht.

    Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem
    Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das
    Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen
    Hinweis auf den Beginn einer Pandemie.

    Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?

     

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel,  Jannis Carmesin

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    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungsprämie: Bundesrat verweigert 1.000-Euro-Entlastungsprämie die
    Zustimmung

    Entlastungsprämie: Grüne sehen in Bundesratablehnung Schwäche des
    Kanzlers

    Großbritannien: Labourpartei erleidet schwere Verluste bei britischen
    Kommunalwahlen

    Regionalwahlen in Großbritannien: Herzkammer-Infarkt

    Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut
    gering« ein

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    Gewaltschutz mit GPS

    08/05/2026 | 11min
    Der Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue
    Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für
    Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des
    Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die
    Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor.
    Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT.

    Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat
    der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen –
    nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald
    Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die
    ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert
    Prevost ist.

     

    Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough!

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten?

    Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote
    Schweine«

    Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht
    eingestehen«

    Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom

    Leo XIV.: Ein Papst namens Bob

    Schneider des Papstes: »Die Kleider für den Chef zu machen, ist das
    Größte«

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Generated: 5/11/2026 - 10:38:55 AM