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  • Was jetzt?

    ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrt

    26/1/2026 | 12min
    In Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der
    US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit
    ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen
    getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen
    der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des
    Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die
    Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der
    Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE
    im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul
    Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im
    Podcast die Stimmung in der Stadt.

    In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den
    Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in
    Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird
    Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich
    Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am
    20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und
    Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste
    Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die
    Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die
    wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet
    Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?".

    Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt
    Fleisch- und Flugwerbung ein.

     

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen

    Minneapolis: Kaltes Grauen

    Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti?

    Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent
    sind"

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  • Was jetzt?

    Neue Chance für den IS?

    25/1/2026 | 12min
    Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz
    SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am
    Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass
    diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der
    Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den
    Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern.
    Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft,
    mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht
    das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben,
    darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit
    Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die
    Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF
    wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität
    profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet
    im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften
    Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa
    schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte.

    In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am
    vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen
    ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten
    Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte
    Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für
    die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem
    beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer
    oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden
    Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun,
    um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT
    erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im
    Ernstfall die Überlebenschancen erhöht.

    Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden
    will

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert

    Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe

    Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich

    Skifahren: Was tun bei einer Lawine?

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  • Was jetzt?

    Cem Özdemirs Grünen-Problem

    24/1/2026 | 12min
    Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die
    Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von
    Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU
    bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann
    tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne
    Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen.
    Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte.
    Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im
    Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen
    zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche
    Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg
    haben könnte.

    Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken
    überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig
    steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern
    ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die
    Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen
    Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024
    ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok
    verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt,
    nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem
    Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den
    USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im
    Digitalressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    ZEIT auf Whatsapp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch verbiegen?

    Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem?

    Cem Özdemir: Kann er Kretschmann?

    TikTok-Verbot: Das muss jetzt kurz wehtun

    TikTok-Verbot: Wird TikTok in den USA jetzt abgeschaltet?

    TikTok in den USA: Jetzt schnappt er sich auch noch TikTok

    TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich?

    TikTok: US-Sparte von TikTok startet als eigene Firma

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  • Was jetzt?

    Update: Rom sehen und weiterarbeiten

    23/1/2026 | 11min
    Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia
    Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in
    Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben
    die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben.
    Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn
    Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach
    Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold,
    hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen
    persönliches Verhältnis zu Meloni ein.

    Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am
    Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen
    sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er
    mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der
    Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos
    beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je
    gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der
    Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast.

    Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu
    hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das
    für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres.

    In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die
    sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der
    rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im
    Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen
    eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten.
    Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im
    Dresdner Oberlandesgericht begleitet.

    Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere
    Zusammenarbeit bei der Verteidigung

    Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit
    Meloni in Rom eingetroffen

    Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen

    Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren

    Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney
    zurück

    Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei
    Misstrauensvoten

    Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten
    begonnen

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  • Was jetzt?

    Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?

    23/1/2026 | 12min
    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump
    gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das
    Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps
    Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden
    dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie
    Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis
    jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu
    erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast
    ein.

    Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen
    Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson
    der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und
    ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig
    abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut
    der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden
    bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon
    Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus.
    Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des
    Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei
    "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet
    wieder angeschaltet wird.

    Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok.

     

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN

    Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza

    US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit
    geben

    Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe

    Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote
    nach Protesten

    Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt"

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