Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT.
Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
Wissenschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
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für die Superreichen nicht«
Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin
Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«
El Niño: Da braut sich was zusammen
Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor
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El-Niño-Ereignis
El Niño: Das neue Extrem
»Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto?
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