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  • Was jetzt?

    Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft

    13/05/2026 | 11min
    Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und
    Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der
    Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
    vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält,
    während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien
    soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private
    Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten
    zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich
    bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem
    Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen
    wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal
    auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der
    chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des
    Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet.
    Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China
    derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die
    Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert.
    Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem
    Besuch zu erwarten ist.

    Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    US-Strategie: Eine Art Suizid

    Xi Jinping: Von wegen überragender Führer

    USA und China: Perplex wie der Rest der Welt

    China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht.

    Irankrieg: Chinas Freund ist: China

    Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020
    gestiegen

    Wohnungskrise: Klingbeil plant Bundesgesellschaft für bezahlbaren
    Wohnungsbau

    Bezahlbarer Wohnungsbau: »Wir sollten der Sache eine Chance geben«

    Wohnungsbau: Endlich zu Hause! Die SPD entdeckt einen Weg aus der
    Wohnungskrise

    Nachverdichtung in Berlin: In deinem Garten steht bald ein Haus

    Wohnungsbau: Jetzt kommen die Wohnungen vom Fließband

    Wohnungspolitik: »Bis in die frühen 2000er-Jahre galt Deutschland als
    Mieterparadies«

     

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  • Was jetzt?

    Gewerkschafter gegen Merz (Update)

    12/05/2026 | 10min
    Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz
    hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei
    Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die
    Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede
    auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den
    Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus.

    Der Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz
    Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am
    Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am
    Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung
    entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren
    hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent
    Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein.

    Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des
    Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch
    motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft
    wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor
    und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai
    fallen. 

    Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel?

    DGB-Kongress: Buhrufe für Merz

    Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel

    Keir Starmer: Schachmatt an der Macht

    Daniela Klette vor Gericht: "Dieser Prozess wird mit politischem Kalkül
    geführt"

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  • Was jetzt?

    Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?

    12/05/2026 | 12min
    Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer
    nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen
    Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich
    erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden
    während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet,
    1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte
    darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie
    sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu
    erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind.
    Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen
    recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT.

    Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und
    Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise
    reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet
    der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher.
    Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet
    A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in
    Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei
    einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald
    ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein.

    Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal
    unsere Sonderfolge zum Thema.
     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen

    Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica

    Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht

    Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin

    Lieferstopp für Öl aus Kasachstan: Beschäftigungsgarantie für Raffinerie
    in Schwedt wird verlängert

    Globale Energiewende: Sonne oder Öl?

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  • Was jetzt?

    Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)

    11/05/2026 | 10min
    Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400
    Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als
    Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die
    EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage
    gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast.

    Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat
    ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage
    vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die
    Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle
    İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung
    galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans.

    Außerdem im Update: 

    Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes
    Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw,
    um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen.

    Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt,
    die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind:
    Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.

     

    Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im
    Jahr an.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU
    verbessern

    Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab

    Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel

    Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem
    İmamoğlu

    Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler
    Stadtverwaltung festgenommen

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine

    Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über
    Rüstungskooperation in die Ukraine

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  • Was jetzt?

    Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

    11/05/2026 | 13min
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem
    ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des
    Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den
    früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler
    zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge
    Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer
    mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder
    vermitteln könnte.

    Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich
    geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische
    Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland
    stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und
    gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über
    Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland
    tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu
    besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X
    der ZEIT. 

    Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen

    Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig

    Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie

    Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?

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