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  • Was jetzt?

    Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)

    28/04/2026 | 10min
    Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und
    Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die
    Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen.
    Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler
    Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch
    abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen.
    Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der
    »entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe
    Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor,
    aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag
    diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der
    Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die
    Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der
    Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT.

    Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz
    (KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für
    den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im
    Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst.
    Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die
    Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze
    wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die
    Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat
    einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind,
    analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im
    Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun
    wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt
    ist.

    Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der
    Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten.

    Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Falschparker an – Anwohner sprechen
    vom Krieg.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

     

    Weitere Links zur Folge:

    Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen

    Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und
    welche überhaupt?

    KI-Kommission: 300 Milliarden für die KI-Revolution

    KI-Agenten: Mehrfach schrieb sie "STOPP" – es half nicht

    Opec: Vereinigte Arabische ​Emirate treten aus Opec aus

    S-Einfluss auf den Ölmarkt: Donald Trumps Ölimperium

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  • Was jetzt?

    Israel: Zusammen gegen Netanjahu

    28/04/2026 | 12min
    Die israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein
    gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen
    Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren
    israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss
    ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese
    soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien
    Bennett 2026 ⁠und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von
    dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen ‌Büro ⁠mit.
    Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die
    Zukunft des Landes bedeuten könnte.

    Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der
    Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung
    verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis
    verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend
    Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im
    Podcast über das Phänomen.

    Und sonst so? Klingeln für Fische.

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen
    Netanjahu

    Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel

    Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments

    Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig?

    Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien

    Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern

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  • Was jetzt?

    Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)

    27/04/2026 | 11min
    Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in
    Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt.
    Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters
    gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran
    US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte
    Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich
    diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt
    US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?.

    An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die
    Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform
    verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten
    Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp
    aus dem Ressort Arbeit.

    Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im
    vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem
    Statistischen Bundesamt auf 462. 

    Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen.

     

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington
    bekannt ist

    Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird

    Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
    Korrespondentendinner bekannt ist

    Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt

    Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech
    Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein«

    Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs

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  • Was jetzt?

    Zielscheibe Donald Trump

    27/04/2026 | 11min
    Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter
    anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend
    Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger
    US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des
    Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer
    bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten
    Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in
    Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik
    und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das
    dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer
    bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz,
    internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein.

    Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren
    instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und
    Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert
    angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt.
    Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt,
    ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die
    Gewaltspirale gestoppt werden könnte.

    Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie
    keinen Platz«

    Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf
    sein Leben »geehrt«

    Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim
    Korrespondentendinner bekannt ist

    Mali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in
    Mali

    Mali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen«

    Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror

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  • Was jetzt?

    Wer steckt hinter den Phishing-Angriffen auf deutsche Politiker?

    26/04/2026 | 12min
    Signal gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt – auch deshalb
    wird die App von vielen Politikerinnen und Politikern genutzt. Doch nun
    ist bekannt geworden, dass Angreifer offenbar über Monate hinweg
    Signal-Gruppen von Bundespolitikern ausspioniert haben. Nach Recherchen
    des Spiegel sollen unter anderem die Konten von Bundesbildungsministerin
    Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und
    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen sein. Die
    Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Spionageverdachts. Wie
    konnten Angreifer die Sicherheitsmechanismen von Signal umgehen, und wie
    sicher ist politische Kommunikation über Messenger wirklich? Darüber
    spricht im Podcast Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT.

    Am 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe:
    Bei einem fehlgeschlagenen Experiment explodiert Reaktorblock 4, es
    kommt zur Kernschmelze. Radioaktives Material wird in die Atmosphäre
    geschleudert und verteilt sich über weite Teile Europas. Besonders
    betroffen sind die heutige Ukraine, Belarus und Russland. Es ist der bis
    heute schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der
    Kernenergie. Die sowjetische Führung versucht zunächst, das Ausmaß der
    Katastrophe zu verschleiern. Erst erhöhte Strahlungswerte in
    Skandinavien machten das Unglück international bekannt. 40 Jahre später
    sind die Folgen noch immer spürbar, wie Stefan Schmitt aus dem
    Wissensressort der ZEIT im Podcast erläutert.

     

    Und sonst so? Mit 91 Jahren zum ersten Mal in die Schule.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Spionageverdacht: Auch Karin Prien und Verena Hubertz sollen von Hacks
    betroffen sein

    Phishing-Angriffe auf Signal: Warum Politiker derzeit so viel Angst vor
    Spionage haben wie noch nie

    Atomkatastrophe von Tschernobyl: Diplomatische Kernschmelze

    Swetlana Alexijewitsch: »Tschernobyl ist endlos«

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