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  • Was jetzt?

    Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?

    12/05/2026 | 12min
    Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer
    nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen
    Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich
    erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden
    während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet,
    1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte
    darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie
    sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu
    erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind.
    Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen
    recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT.

    Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und
    Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise
    reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet
    der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher.
    Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet
    A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in
    Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei
    einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald
    ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein.

    Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal
    unsere Sonderfolge zum Thema.
     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen

    Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica

    Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht

    Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin

    Lieferstopp für Öl aus Kasachstan: Beschäftigungsgarantie für Raffinerie
    in Schwedt wird verlängert

    Globale Energiewende: Sonne oder Öl?

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  • Was jetzt?

    Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)

    11/05/2026 | 10min
    Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400
    Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als
    Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die
    EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage
    gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast.

    Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat
    ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage
    vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die
    Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle
    İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung
    galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans.

    Außerdem im Update: 

    Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes
    Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw,
    um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen.

    Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt,
    die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind:
    Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.

     

    Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im
    Jahr an.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU
    verbessern

    Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab

    Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel

    Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem
    İmamoğlu

    Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler
    Stadtverwaltung festgenommen

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine

    Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über
    Rüstungskooperation in die Ukraine

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  • Was jetzt?

    Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

    11/05/2026 | 13min
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem
    ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des
    Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den
    früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler
    zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge
    Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer
    mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder
    vermitteln könnte.

    Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich
    geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische
    Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland
    stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und
    gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über
    Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland
    tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu
    besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X
    der ZEIT. 

    Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen

    Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig

    Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie

    Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer?

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  • Was jetzt?

    Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?

    10/05/2026 | 12min
    Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit
    bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am
    heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort
    sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder
    medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und
    internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen
    vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den
    Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in
    Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna
    Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten
    Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus
    Teneriffa. 

    Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die
    wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale
    Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert
    laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen
    gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen
    Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern
    orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen
    Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten
    viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die
    deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des
    Wirtschaftsressorts der ZEIT.

     

    Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.

     

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf
    Kreuzfahrtschiff

    Hantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren
    versorgen

    Hantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die
    »Hondius«-Passagiere von Bord gehen?

    Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit
    Hantavirus nicht aus

    Hantavirus: WHO bestätigt sechs Hantavirusfälle nach Kreuzfahrt

    Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut
    gering« ein

    Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!

    Ifo Institut: Deutsche Industrie sieht Wettbewerbsfähigkeit auf
    Rekordtief

    Made in Germany: Deutsche Exporte im März leicht gestiegen

    Serie: Wo Deutschland noch funktioniert

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  • Was jetzt?

    Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?

    09/05/2026 | 12min
    81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und
    insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen
    Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die
    Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute
    spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
    für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage,
    wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise
    umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und
    Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den
    Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt,
    fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    zusammen.

    Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen
    Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von
    Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder
    stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner
    Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei
    weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen
    gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die
    neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August
    drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu
    verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch
    umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie
    groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.

    Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    80 Jahre Kriegsende: Steinmeier beklagt »doppelten Epochenbruch«

    Sowjetische Denkmäler: Kann das so stehen bleiben?

    80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung

    Russland: »Zwischen Deutschen und Russen gibt es eine Fixierung«

    Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft

    Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán

    Ungarn: Nun soll Orbáns System weichen

    Parlamentswahl in Ungarn: Tisza-Partei von Péter Magyar baut Mehrheit
    nach Endauszählung aus

    Ungarn: Magyar spricht mit EU-Vertretern über eingefrorene Milliarden

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Generated: 5/12/2026 - 11:17:05 AM