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  • Was jetzt?

    Enttäuschte Arbeitgeber, buhrufende Gewerkschaften: Was bringt das Treffen im Kanzleramt?

    10/06/2026 | 11min
    Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
    Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
    stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
    von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
    Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
    sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
    Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
    Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
    Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
    die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
    mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT. 

    Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
    beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
    Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
    darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
    verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
    verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
    eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
    Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
    Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
    Reformvorschlägen auf

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin

    Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«

    El Niño: Da braut sich was zusammen

    Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor

    El Niño: Weltwetterorganisation sieht Hinweise auf starkes
    El-Niño-Ereignis

    El Niño: Das neue Extrem

    »Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto?

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  • Was jetzt?

    FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)

    09/06/2026 | 11min
    Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
    Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
    beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
    Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
    Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
    Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
    einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
    gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
    sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.

    Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
    wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
    Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
    40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
    waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
    um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
    Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
    Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
    durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.

    Außerdem im Update:

    2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
    85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
    des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
    motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
    dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
    motivierter Kriminalität bilde.

    Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
    zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
    man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
    Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
    November abgesagt worden.

    Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    FCAS: Zurück in die Zukunft

    Kampfjet-Projekt FCAS: Das Projekt, das nicht zu retten war

    FCAS: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS ist gescheitert

    Brand in Umspannwerk: Bundesinnenminister Dobrindt geht von
    Brandanschlag in Reutlingen aus

    Feuer in Umspannwerk: Alle Haushalte in Reutlingen haben wieder Strom

    Baden-Württemberg: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in
    Reutlingen

    Politisch motivierte Kriminalität: Dobrindt bewertet rechtsextrem
    motivierte Gewalt als »größte Gefahr«

    S21: Stuttgart 21 könnte erst 2031 in Betrieb gehen

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  • Was jetzt?

    Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt

    09/06/2026 | 11min
    Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen
    zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster
    Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch
    veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung
    »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber
    auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor
    Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim
    Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen
    Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt
    das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der
    China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling.

    Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur
    Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das
    Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die
    verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die
    Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die
    Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit
    schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken
    und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die
    Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere
    Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann
    mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann,
    schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein.

    Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea
    eingetroffen

    Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea

    Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt

    Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz

    Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für
    Entgelttransparenz

    Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr

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  • Was jetzt?

    Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)

    08/06/2026 | 11min
    Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst
    abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine
    direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch
    anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April
    feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches
    Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische
    Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident
    Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
    aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das
    Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen
    für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen
    beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross. 

    In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden.
    Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast
    50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er
    beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das
    Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.

    Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer
    Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige
    festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude
    beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation
    ausgelöst zu haben.

    Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen
    Israel und Iran

    Irankrieg: Die nächste Eskalation

    Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn

    Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfrontativ

    Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Tatverdächtige nach Hauseinsturz in
    Görlitz festgenommen

    Hauseinsturz in Görlitz: »Als ich davorstand, verstand ich, wie schlimm
    es ist«

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  • Was jetzt?

    Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beenden

    08/06/2026 | 12min
    In London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der
    französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir
    Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen.
    Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der
    Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei
    »Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg
    gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er
    Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich
    hält.

    Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und
    Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald
    Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern.
    Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die
    drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine
    frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer
    zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich
    annäherten.

    Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London

    Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit

    Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen

    WM 2026: Feindschaftsspiel

    Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor

    USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im
    Verteidigungsrat

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