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  • Was jetzt?

    Drei Jahre 7. Oktober – Warum Netanjahu noch immer im Amt ist

    07/10/2026 | 12min
    Drei Jahre ist es her, seit am Morgen des 7. Oktobers islamistische
    Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen. Sie töteten
    rund 1.200 Menschen und verschleppten zahlreiche Geiseln. Es war der
    größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust und der
    schwerste Angriff auf israelisches Staatsgebiet in der Geschichte des
    Landes. Der Angriff und die darauffolgenden Kriege haben Israel
    tiefgreifend verändert. Seit knapp einem Jahr gilt im Gazastreifen zwar
    eine Waffenruhe, trotzdem kommt es dort weiterhin zu Angriffen.
    Gleichzeitig ist Benjamin Netanjahu weiterhin Ministerpräsident und
    tritt bei der anstehenden Wahl erneut an. Berichten zufolge soll er
    bereits vor dem 7. Oktober vor einem möglichen Angriff der Hamas gewarnt
    worden sein. Welche Spuren haben die vergangenen drei Jahre in der
    israelischen Gesellschaft hinterlassen? Und welche Rolle spielt der 7.
    Oktober heute im politischen Alltag und im Wahlkampf? Das erklärt Lea
    Frehse, Außenpolitik-Redakteurin der ZEIT.

    Ende August hatten Unbefugte Zugriff auf die Steuerung von rund einer
    halben Million europäischer Solaranlagen, etwa 250.000 davon in
    Deutschland. Betroffen waren Anlagen des chinesischen Herstellers
    Sungrow, die über eine zentrale Cloud gesteuert werden. Ein
    Sicherheitsforscher konnte sich ohne Passwort immer weiter in die
    Systeme des Anbieters vorarbeiten und hätte mit wenigen Klicks
    hunderttausende Anlagen gleichzeitig abschalten können. Fallen auf einen
    Schlag mehrere Gigawatt Leistung aus, kann das Stromnetz aus dem
    Gleichgewicht geraten und im schlimmsten Fall großflächige Stromausfälle
    verursachen. Inzwischen wurde die Schwachstelle geschlossen. Recherchen
    der ZEIT hatten bereits zuvor gezeigt, dass viele Solaranlagen schlecht
    gesichert sind. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT,
    ordnet im Podcast ein, ob Deutschlands Stromversorgung ausreichend gegen
    solche Angriffe geschützt ist und wie solche Sicherheitslücken überhaupt
    entstehen.

     

    Und sonst so? Lasset die Kühe weniger furzen

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emilia Portwich, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Kinder in Israel: Die Generation Trauma wird den Nahen Osten prägen

    Terrorangriff der Hamas: Niemand weiß, wo ihre Köpfe sind

    Liveblog: Gaza

    Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023: Netanjahu soll vor geplantem Angriff
    auf Israel gewarnt worden sein

    Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom
    Superblackout entfernt

    Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in
    Deutschland

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  • Was jetzt?

    Vier Stimmen für die AfD – kamen sie aus der CDU? (Update)

    06/10/2026 | 12min
    Tobias Rausch (AfD) ist zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt
    gewählt worden – nach Informationen der ZEIT offenbar durch einen Deal
    mit der CDU. Rausch wurde mit 48 Ja-Stimmen gewählt. Das sind vier
    Stimmen mehr, als BSW und AfD zusammen haben. Wessen Stimmen es sind,
    ist wegen der geheimen Wahl unklar. Ob nach dieser Wahl im Dezember ein
    AfD-Ministerpräsident folgen könnte, ordnet Politikredakteur Tilman
    Steffen ein.

    Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning
    festgenommen. Nach Informationen der ZEIT ermittelt der
    Generalbundesanwalt gegen ihn und einen weiteren früheren
    BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Büroleiter. Hanning soll sich über
    ihn gegen Geld vertrauliche BND-Dokumente beschafft haben. Was Hanning
    mit diesen Informationen gemacht haben soll, weiß Kai Biermann aus dem
    Investigativressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Schülervertreter haben in Frankreich erneut
    landesweite Proteste gegen Missstände im Bildungssystem angekündigt.
    Warum die Gewalt dabei teils eskaliert, ordnet Annika Joeres ein. Sie
    berichtet für die ZEIT aus Frankreich.

    Und: Der belgisch-amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird in
    diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dabei geht es
    um besondere Teilchen. Welche das sind, erklärt Robert Gast aus dem
    Wissensressort der ZEIT.

    Und sonst so? Wrigley bringt Old-School-Kaugummisorten zurück ins
    Sortiment

     

    Transparenzhinweis: Im Gespräch zu Sachsen-Anhalt ist fälschlicherweise
    von einer Minderheitsregierung der Linken mit der SPD in der
    Vergangenheit die Rede. Richtig ist, dass 1998 eine SPD-geführte
    Regierung von der PDS, der Vorgängerpartei der Linken, toleriert wurde.
    Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Tobias Rausch: »Ich bin kein Hardliner«

    Liveblog: Landtag von Sachsen-Anhalt

    CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache
    zwischen CDU und AfD

    August Hanning: Spion in eigener Sache?

    House of Block – Rückholung der Kinder: System 360 und der Ex-BNDler
    August Hanning

    Schulproteste in Frankreich: Sorge vor weiterer Gewalteskalation bei
    Schülerprotesten in Frankreich

    Schülerproteste in Frankreich: »Die Schülerinnen erleben den Unterricht
    als autoritär«

    Schülerproteste in Frankreich: »Wir sind allen egal«, ruft die Jugend

    Astrophysik: Nobelpreis für Physik geht an Astrophysiker Francis Halzen

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  • Was jetzt?

    Wird heute ein AfD-Poltiker zum Landtagspräsidenten gewählt?

    06/10/2026 | 13min
    Am Dienstag wird bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in
    Sachsen-Anhalt ein Landtagspräsident gewählt. Der Kandidat mit den
    größten Erfolgschancen ist zurzeit Tobias Rausch von der AfD. Was kann
    man von ihm in der Rolle als Landtagspräsident erwarten? Diese Frage
    beantwortet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.

    Eine ehemalige Studentin wirft sieben Mitgliedern einer
    Studentenverbindung an der US-Elite-Universität Cornell vor, sie
    vergewaltigt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen
    wieder aufgenommen. Ihre jetzige Klage auf Schadensersatz richtet sich
    gegen die sieben Männer, die Studentenverbindung, die Universität und
    weitere Beteiligte. Wie die Stimmung an der Universität ist, kann Dirk
    Peitz berichten. Er hat für das politische Feuilleton der ZEIT vor Ort
    recherchiert.

    Und sonst so? Was macht ein Chihuahua in der mexikanischen
    Nationalgarde?

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links:

    Sachsen-Anhalt: BSW unterstützt offenbar Wahl eines
    AfD-Landtagspräsidenten

    Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte

    Ermittlungen im Fall der Cornell University: New Yorks Gouverneurin
    ernennt Sonderermittlerin im Cornell-Fall

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  • Was jetzt?

    Sie brachten Licht in die Hirnforschung – dafür gibt es den Nobelpreis

    05/10/2026 | 12min
    Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus
    Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und
    Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung
    mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre
    Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt,
    die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem
    Gesundheitsressort.

    Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29.
    November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben
    gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und
    welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher,
    Spanienkorrespondentin der Zeit, ein.

    Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer.
    Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler
    und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war,
    erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch.

    Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann

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    Weitere Links: 

    Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker

    Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
    kündigt Neuwahlen an

    Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise

    Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht
    aufwärts

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  • Was jetzt?

    Wieso die SPD mehr Härte gegen China fordert

    05/10/2026 | 12min
    China exportiert deutlich mehr Waren in die Europäische Union als
    umgekehrt. In Deutschland wächst angesichts zunehmender Importe aus
    China die Sorge um die heimische Industrie. Die Bundesregierung will am
    kommenden Mittwoch in einer Sitzung des Koalitionsausschusses über ihre
    Chinapolitik beraten. Die von der SPD geführten Ministerien sprechen
    sich in einem gemeinsamen Papier, das der ZEIT vorliegt, für ein
    härteres Vorgehen gegenüber China aus. Doch innerhalb der
    Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen. Das von der Union
    geführte Wirtschaftsministerium sowie Teile des Kanzleramts wollen
    Handelsschutzmaßnahmen nur zurückhaltend einsetzen. China hat der EU
    zuletzt für den Fall von Handelsbeschränkungen mit einer entschlossenen
    Reaktion gedroht. Wie sehr ist die deutsche Industrie durch chinesische
    Importe bedroht? Und droht eine Eskalation mit China? Das ordnet Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, ein.

    In Heidenau bei Dresden sollen künftig keine neuen Stolpersteine zur
    Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus mehr verlegt werden. Einen
    entsprechenden Antrag von Stadträten der AfD und der CDU hat der
    Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Begründet wurde das damit, dass viele
    Bürgerinnen und Bürger diese Form des Gedenkens als nicht angemessen
    empfänden. Stattdessen soll das Erinnern künftig vor allem auf dem
    Nordfriedhof der Stadt stattfinden. Die Verwaltung von Heidenau hatte
    zuvor empfohlen, die Vorlage abzulehnen. An zwei Standorten in der Stadt
    gibt es bereits Stolpersteine. Die Entscheidung, künftig keine weiteren
    zu verlegen, hat bundesweit Kritik und Diskussion ausgelöst. Wie konnte
    es zu dieser Entscheidung kommen? Und was sagt sie über den Umgang mit
    der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus? Das erklärt im
    Podcast Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der ZEIT.

    Und sonst so? Das letzte Brot der DDR im Deutschlandmuseum

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Abhängigkeit von China: Handelskrieg mit China? »Die Waffen liegen auf
    dem Tisch«

    Handelskonflikt: China droht EU im Handelsstreit mit Gegenmaßnahmen

    Heidenau: Zwölf Steine, ein Skandal

    Stolpersteine in Heidenau: AfD und CDU stimmen in Heidenau gegen
    Verlegung von Stolpersteinen

    Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über
    Stolpersteinverbot in Heidenau

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Generated: 10/7/2026 - 10:10:23 AM