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- Alle Menschen haben Geheimnisse. Im Durchschnitt dreizehn, heißt es aus der Forschung. Manche sind winzig, manche verändern ein ganzes Leben. Viele Menschen verschweigen, was ihnen peinlich ist, schützen damit andere - oder sich selbst. Geheimnisse können Nähe schaffen und Vertrauen bedeuten. Sie können aber auch einsam machen. Und während wir im Privaten selbst entscheiden wollen, wer etwas über uns erfährt, leben Geheimdienste davon, anderen ihre Geheimnisse zu entreißen und Journalistinnen wiederum recherchieren sie. Künstler machen aus ihrer Anonymität ein Markenzeichen und im Netz erzählen Menschen geheime Dinge, die sie ihrer eigenen Familie verschweigen. Warum brauchen Menschen Geheimnisse? Wem gehören sie? Wer darf sie lüften? Und wie kann das Verschweigen sogar zum Verschwinden eines Menschen führen?
Darüber spricht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit dem Religionsphilosophen Knut Martin Stünkel, dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Leo Martin, dem Banksy-Experten Ulrich Blanché, dem Filmemacher Andreas Hartmann und Maximilian Laube vom Social-Media-Account „Internetbeichte”.
Podcast-Tipp: SWR3 - Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste
Staatsgeheimnis 9/11: Cover-Up
Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar Al-Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fbbac50365a1338e/ - Ob Erdbestattung und Urnengrab, Wald-, See- oder Luftbestattung - der Umgang mit dem Lebensende und der Bestattung von Verstorbenen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In der Kulturgeschichte der Menschheit gilt die Bestattung der Toten als einer der fundamentalsten Meilensteine. Sie ist kein rein praktischer Akt, sondern das älteste Zeugnis für abstraktes Denken, Mitgefühl und die Frage nach dem, was nach dem Tod kommt. Schon die Neandertaler nahmen vor über 70.000 Jahren Bestattungen vor. Sie gaben ihren Toten Blütenpollen oder Werkzeuge bei, um sie für ein unbekanntes Jenseits zu wappnen. Wie aber hat die Moderne den Umgang mit dem Tod verändert? Was können wir selbst bestimmen und wo muss man Gesetze befolgen? Und schließlich: ist der Tod ein abschließender Endpunkt oder Teil des Lebens, das ja immer weitergeht?
Darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit Dirk Pörschmann, Direktor des Kasseler Museums für Sepulkralkultur, mit Alexander Helbach von der Verbraucherinitiative für Bestattungskultur “Aeternitas e. V.”, mit Robert Freitag von „Ab unter die Erde“, einem etwas anderen Bestattungsunternehmen aus Berlin, und mit dem Soziologen Thorsten Benkel, Autor des Buches „Die Zukunft des Todes“.
Podcast-Tipp: SWR Kultur - Glauben
Werden Friedhöfe zu Eventlocations? Über die Zukunft von Trauerorten
Ein Kaffeekränzchen unter den Bäumen neben Omas Grab, ein Konzert hinter Papas Urne, ein Spielplatz zwischen den Gräbern der Nachbarn: In ganz Deutschland gibt es Projekte, die Trauer und Erinnerung neu denken wollen. Die Friedhofsruhe jedoch rückt in den Hintergrund. Doch Friedhöfe müssen sich entwickeln, denn sie verlieren zunehmend an Bedeutung. Dabei zeigen Studien, dass Menschen für ihre Trauerhandlungen Orte brauchen, die sie mit den Verstorbenen verbinden. Wohin müssen sich Friedhöfe entwickeln, um solche Trauerorte zu bleiben? Und ist das alles noch im Sinne der Pietät?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ff6597c1f629dc9a/ - Musik ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von Tönen - sie ist die universelle Sprache der Menschheit, ein emotionaler Kompass und ein tief verwurzeltes Kulturgut. Ob pulsierende Beats im Club, die epische Wucht eines Sinfonieorchesters oder das leise Summen eines Wiegenlieds: Musik besitzt die einzigartige Fähigkeit, uns zu Tränen zu rühren, Gänsehaut auszulösen oder aber uns regelrecht abzustoßen. Sie kann Menschen über alle Grenzen von Sprache, Alter, Herkunft und Geschlecht hinweg miteinander verbinden und ist gleichzeitig Teil der lokalen gesellschaftlichen Identität. Doch woher rührt diese unbändige Faszination, die uns seit Jahrtausenden begleitet? Wie entsteht unser Musikgeschmack? Und wie wird Musik zu einem Instrument gesellschaftlicher und politischer Macht?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Starfagottisten Theo Plath, dem Neurowissenschaftler Lutz Jäncke, Autor des Buchs: „Synapsen und Symphonien: Musik neuropsychologisch betrachtet“, mit Josephine Geipel, Professorin für Musiktherapie am Leopold Mozart College of Music der Uni Augsburg, dem Soziologen Oliver Berli, Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Autor des Buchs: „Grenzenlos guter Geschmack“, und der Musikwissenschaftlerin Yvonne Wasserloos vom Mozarteum Salzburg.
Podcast-Tipp: SWR Kultur - Das Wissen
Musikgeschmack - Warum wir uns für Schlager, Metal oder Klassik begeistern
Unser Musikgeschmack ist Teil unserer Identität. Wissenschaftler erforschen, wie und wann er sich bildet.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7feb1a7c395ce66e/ - Gerade erst sind spezielle gesundheitliche Risiken und Bedürfnisse des weiblichen Körpers in den Fokus gerückt. Es gibt mehr Forschung dazu, wie Medikamente bei Frauen wirken; die Wechseljahre und was die hormonellen Veränderungen mit sich bringen, werden umfassend thematisiert und Ärzte sind vermehrt sensibilisiert dafür, dass zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Frauen ganz andere Symptome hervorruft als bei Männern. Das GKV- Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz könnte die medizinische Versorgung von Frauen allerdings zurückwerfen. Wird der Gender Health Gap wieder größer statt kleiner?
Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit der Gynäkologin Yasmina Selmi, mit Anneliese Schwenkhagen vom Vorstand der deutschen Menopause Gesellschaft e. V., mit dem Gesundheitsökonomen Jan-Marc Hodek und mit der Fachreferentin für Gendermedizin Hildegard Seidl von der München Klinik.
Podcast-Tipp: Bayern 2 - Ein Zimmer für uns allein
Gender Health Gap: Über Benachteiligung in der Medizin
Das Herz von Chrissi Pingel, 40, stolpert, aber Ärzte nehmen sie nicht ernst. Die Gender Health Gap kostet sie fast das Leben. Vera Regitz-Zagrosek, 72, hat die erste Professur für Frauenspezifische Gesundheitsforschung inne.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:e1860153bbd6035c/ - Die Alzheimer-Demenz bleibt eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein in Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, der Großteil davon leidet an Alzheimer. Doch das Verständnis der Krankheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt - weg von der reinen Verwaltung des Verfalls, hin zu präziser Früherkennung und deutlich unterstützenden Therapien. Trotz des medizinischen Fortschritts aber bleibt der Versorgungsalltag eine Mammutaufgabe. Es fehlt an Infrastruktur und Betreuungsangeboten, die Hauptlast der Pflege liegt nach wie vor bei den Angehörigen. Wie geht man mit der Demenz um? Wo findet man medizinische und pflegerische Hilfe und betrifft es tatsächlich nur alte Menschen?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Bettina Tietjen, Fernsehmoderatorin und Autorin des Buches: „Unter Tränen gelacht. Mein Vater, die Demenz und ich“, mit Emrah Düzel, Professor für Kognitive Neurologie an der Universität Magdeburg, mit Julia Haberstroh, Professorin für Psychologische Alternsforschung an der Universität Siegen, Martina Roes, Professorin für Gesundheit und Pflegewissenschaft an der Uni Witten/Herdecke, und mit Katrin Seyfert, Autorin des Buches „Lückenleben“.
Podcast-Tipp: SWR1 Leute
Tipps für Angehörige: Umgehen mit Demenz
Sarah Straub ist Neurowissenschaftlerin und Diplom-Psychologin. Sie hat selbst als Angehörige Erfahrungen mit Demenz sammeln müssen - bei ihrer Großmutter und ihrem Schwiegervater.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:db32df7b80169dae/
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