Und wie sie sich auf den Körper auswirkt
Der menschliche Körper funktioniert nach einem 24-Stunden-Rhythmus. Diese innere Uhr wird in der Forschung zirkadianer Rhythmus genannt. Organe, Gene und Proteine richten sich nach ihr. Wenn wir gegen ihren Rhythmus wach sind, gerät sie aus dem Takt - mit Folgen: Nachts zu arbeiten, erhöht das Risiko für Adipositas, Diabetes, Depressionen, Herzkreislauferkrankungen und Krebs. Besonders die Schichtarbeit, bei der sich der Rhythmus ständig umstellen muss, hat Folgen. Und dennoch ist sie Alltag: In Krankenhäusern, in Produktionsbetrieben oder im öffentlichen Verkehr. Verschiedene Schichtmodelle nehmen unterschiedlich stark Rücksicht auf die innere Uhr. Und im Alltag stellt sich für die Betroffenen die Frage: Wie kann ich die gesundheitlichen Auswirkungen von Nachtarbeit möglichst minimieren? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15. 04. 2026.
Gestaltung: Katharina Gruber